Posted by: Nudelgrab
Re: Als Frau schon allein zum Nordkap geradelt? - 12/17/02 07:00 PM
also mal ganz ehrlich,
ich bin erst vor einigen tagen auf dieses forum gestossen und fand es gar nicht so schlecht, erfahrungen austauschen zu können. aber eines fällt mir jetzt nach etwas mehr lektüre (auch älterer diskussionen) schon auf: ein paar leute haben anscheinend zu jedem thema was zu sagen, was ich gar nicht schlecht finde, schliesslich geht es um den austausch. aber irgendwie ergibt sich mir schon ein bisschen der gesamteindruck, genau diese leute halten sich ein wenig für was besonderes aufgrund ihrer "erfahrung". was ist denn erfahrung? letztendlich das, was man erlebt hat. und jeder hatte mal seine erste tour mit etwas mehr gepäck oder dergleichen. na und? ihr etwa nicht? man ist doch nichts besseres, bloss weil man ein paar kilometer mehr geschafft hat.
der hier vielfach niedergemachte bericht über diese hochzeitsreise zum nordkap ist vielleicht nicht der literarisch hochwertigste, aber eines geht doch daraus ganz klar hervor: die beiden hatten doch nie vor, eine gemütliche radtour zu machen. schon die auswahl der räder zeigt doch den sportlichen anspruch, den sie sich gestellt haben. und warum nicht zum nordkap, wenn man eine persönliche leistung für sich selbst und seinen inneren schweinehund vollbringen will.
von meiner seite vielmehr respekt, dass sie die in norwegen doch ab und an auftauchenden steigungen mit der rennradübersetzung über diese gesamtdistanz geschafft haben, vor allem ohne training, wie sie berichten.
meins wäre es ja auch nicht sowas, aber jedem das seine. und bevor gross über tourenspass etc. gemeckert wird (phillipp hat schon ein bisschen recht, finde ich.), erstmal selber machen. wer nicht will, ist auch okay. aber leben und leben lassen und nicht was von "schlecht vorbereitet" und "ungeplant" daherreden. das war es glaub ich nicht. die zielsetzung war halt eine andere.
michael
p.s. ich denke 100km mit dem tourenrad und 180 mit einem triathlonrad sind auch in norwegen kein problem. wenn man will.
ich bin erst vor einigen tagen auf dieses forum gestossen und fand es gar nicht so schlecht, erfahrungen austauschen zu können. aber eines fällt mir jetzt nach etwas mehr lektüre (auch älterer diskussionen) schon auf: ein paar leute haben anscheinend zu jedem thema was zu sagen, was ich gar nicht schlecht finde, schliesslich geht es um den austausch. aber irgendwie ergibt sich mir schon ein bisschen der gesamteindruck, genau diese leute halten sich ein wenig für was besonderes aufgrund ihrer "erfahrung". was ist denn erfahrung? letztendlich das, was man erlebt hat. und jeder hatte mal seine erste tour mit etwas mehr gepäck oder dergleichen. na und? ihr etwa nicht? man ist doch nichts besseres, bloss weil man ein paar kilometer mehr geschafft hat.
der hier vielfach niedergemachte bericht über diese hochzeitsreise zum nordkap ist vielleicht nicht der literarisch hochwertigste, aber eines geht doch daraus ganz klar hervor: die beiden hatten doch nie vor, eine gemütliche radtour zu machen. schon die auswahl der räder zeigt doch den sportlichen anspruch, den sie sich gestellt haben. und warum nicht zum nordkap, wenn man eine persönliche leistung für sich selbst und seinen inneren schweinehund vollbringen will.
von meiner seite vielmehr respekt, dass sie die in norwegen doch ab und an auftauchenden steigungen mit der rennradübersetzung über diese gesamtdistanz geschafft haben, vor allem ohne training, wie sie berichten.
meins wäre es ja auch nicht sowas, aber jedem das seine. und bevor gross über tourenspass etc. gemeckert wird (phillipp hat schon ein bisschen recht, finde ich.), erstmal selber machen. wer nicht will, ist auch okay. aber leben und leben lassen und nicht was von "schlecht vorbereitet" und "ungeplant" daherreden. das war es glaub ich nicht. die zielsetzung war halt eine andere.
michael
p.s. ich denke 100km mit dem tourenrad und 180 mit einem triathlonrad sind auch in norwegen kein problem. wenn man will.